°Expertise für Projektfinanzierung

„Ohne das Vertrauen und die Unterstützung der DEG wäre es nicht möglich gewesen, unseren Windpark in Jordanien zu entwickeln und zu bauen.“

Daniel Calderon Mitgründer und Geschäftsführer des Solar- und Windkraftentwicklers Alcazar Energy

Eine funktionierende Infrastruktur ist wichtige Voraussetzung, damit Länder sich entwickeln können. Ohne Verkehrswege oder Telekommunikation, ohne Wasser- und Stromversorgung ist nachhaltige Entwicklung kaum möglich. Doch solche größeren Infrastrukturvorhaben übersteigen oft die finanziellen Möglichkeiten eines Staates. Private Träger können dazu beitragen, die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Unternehmen, die in solche Vorhaben investieren, brauchen für ihre Projektfinanzierung auf lange Sicht engagierte Partner. Wir beraten unsere Kunden, bringen fundiertes Wissen ein und begleiten sie über die gesamte Laufzeit ihres Engagements. Wir entwickeln mit ihnen dauerhaft tragfähige Finanzierungslösungen, die flexibel strukturiert werden können.

Wir bringen die erforderliche Erfahrung mit, um bei Bedarf auch große Volumina zu arrangieren, zusätzliche Mittel zu mobilisieren und weitere Kapitalgeber einzubinden. Bei Bedarf arrangieren wir auch große Volumina und binden dafür weitere Kapitalgeber ein. Projektentwickler profitieren auch von unseren umfassenden Sektor- und Branchenkenntnissen und unserem großen Netzwerk. Dabei haben wir die Nachhaltigkeit der Vorhaben besonders im Blick.

„Die langfristige Finanzierung der DEG ermöglicht es uns, die Telekommunikationsbranche mit hochmodernen Lösungen in einen nachhaltigeren und grüneren Sektor zu verwandeln.“

Nabil Haddad

CEO der IPT Powertech Group SAL

Investment in grünere Mobilfunkinfrastruktur

Das Unternehmen IPT Powertech Group SAL ist auf die Energieversorgung von Mobilfunkmasten spezialisiert. In elf Ländern in Afrika und im Mittleren Osten betreibt das Unternehmen mehr als 30.000 Masten von verschiedenen Mobilfunkbetreibern. In vielen Entwicklungsländern sind diese nicht an die öffentliche Energieversorgung angeschlossen, daher werden die Antennen zumeist über Anlagen direkt am Mast mit Energie versorgt – bisher vor allem mit Dieselgeneratoren.

IPT setzt bei der Stromversorgung zunehmend auf Solarstrom und leistungsfähige Batterien. Dazu erwirbt das Unternehmen die Anlagen und rüstet sie um. Die Produktionsüberschüsse werden gespeichert, so dass die grüne Energie zu jeder Tageszeit genutzt werden kann. Diesen Strom nehmen die Mobilfunkbetreiber dann IPT ab. Das Unternehmen betreibt bereits rund 4.500 Mobilfunkmasten nach diesem TESCO (Telecom–Energy-Service-Company)-Modell.

Für die Umrüstung weiterer Masten stellte die DEG dem Unternehmen 2019 ein langfristiges Darlehen in Höhe von 25 Mio. USD bereit. Weitere 20 Mio. USD kommen von der Proparco und 10 Mio. USD von Finnfund; das Darlehen der Finanzierer aus dem EDFI-Verbund wurde von der DEG syndiziert. Insgesamt sollen so rund 40 Prozent der bisher benötigten Energie und rund 115.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart werden.

IPT beschäftigt rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Zuge des Ausbaus sollen weitere 2.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden.